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13.04, 20:00, Concert: Curcuma


Curcuma

La Voirie 13.04.2018 à 20h

Jean Jacques Pedretti (CH) trombone, coquillages, sagat
Hamid Khadiri (MA/CH) percussions, guembri (sintir), vocal


Hamid Khadiri messager des rythmes multiples (le coeur) et Jean-Jacques Pedretti messager du souffle profond (le vent), tous deux adeptes de ce bon et bel épice q'est le curcuma, présentent un répertoire de compositions originales fait de rythmes transes et de mélodies soufflées à la limite de la brisure. Des couleurs, des odeurs et des voyages, ou`le partage de deux cultures forment un monde poétique. Qui sait... peut-être le vent apportera-t-il de la poussière de curcuma au coeur? 

https://www.hamidkhadiri.ch/projects/curcuma/

31.03.2018, 20:00 double concert: Kokon + White Pulse

20.00 Kokon
 
Julia Rüffert: Posaune/Komposition
Kevin Sommer: Bassklarinette
Anatole Buccella: Gitarre

 
Zusammengestellt von Julia Rüffert im Sommer 2017 ist dieses Trio noch ziemlich jung. Man möge ihm deshalb seinen jugendlichen Grössenwahn verzeihen; es hat nämlich viel vor: die Melodie entmachten, das Klischee rehabilitieren, dem Chaos huldigen, die Wiederholung zelebrieren und die Schwerkraft aufheben. Drei Instrumente mit ungefähr gleichem Tonumfang verflechten sich ineinander und umspielen sich gegenseitig. Dabei werden Melodiefetzen durchgereicht, Duos im Trio geformt und aufgelöst, Zeitspannen gedehnt und Rhythmen verdreht. Das Ganze ist manchmal brachial, aber öfter filigran und fragil und will am Ende doch nur gute Musik sein.
 
 


21.00 White Pulse

Pablo Lienhard: Sax/Elektronik
Phillip Saner: Gitarre/Elektronik
Florian Kolb: Schlagzeug


White Pulse ist Trump-Jazz – Wut und Frustration der Bedeutungslosen, die sich ihrer Bedeutungslosigkeit bewusst geworden sind. Aufgestaute Enttäuschung infantiler Allmachtsfantasien und unbändiger postpubertärer Trotz auf der Suche nach einem Ventil. Und findet sich kein Sinn, so finden sich zumindest Opfer. Denn ohne Ventil kommt es zur Explosion. Und die Explosion hat weder Richtung noch Ziel, sondern ist reine Intensität und reine Destruktion. White Pulse macht Freude. Fernab aller akademischer Kategorien haben sich Florian Kolb, Pablo Lienhard und Philipp Saner ein musikalisches Kollektiv geschaffen, in dem nichts passiert, was nicht passieren muss und doch alles passiert, was passieren kann. Die Band ist anarchistisch und bewegt sich von einem ekstatischen Höhepunkt zum nächsten, oftmals komplett ohne Bindeglied.
 
 
 
 

30.03, 20:00, Concert: CHOUF Melody OF Rhythm


Lionel Friedli (CH) Drums
Issa Kouyaté (SEN) Kora, Vocal
Hamid Khadiri ( MA/CH) Guembri, Vocal, Perc

CHOUF MELODY OF RHYTHM

(Avec le soutien de la Ville de Bienne et Canton Bern)

évocateur de rêves sonores et de transes ensorcelantes. Dans ce nouveau voyage où les refrains entêtants cohabitent avec un grosse divinement chaloupé, le chanteur, percussionniste marocain atteint un superbe équilibre entre jazz, musique gnawa, et musique sénégalaise. "Chouf" est un jazz métisse et organique célébre la vie et les cultures du monde dans un langage musical onirique et captivant. Elément fondateurs de chouf guembri, percussion, chant de hamid khadiri et la batterie de lionel friedli ont forgé l'identité sonore du groupe reconnaissable entre toutes. D’abord duo, puis devenu trio avec issa kouyatè de tradition griots/ jali family, un célèbre musicien de kora et chant au senegal.
Chouf" trio n'en finit pas d'inventer des voyages passionnants, d'un continent à l'autre, entre Jazz et l'improvisation. Ces trois musiciens-magiciens, reliés par une intime connivence, nous incitent à la découverte d'un univers poétique énergétique et généreux.


Sonntag, 25. Februar um 19 Uhr, Konzert: Dans un rêve..

Dans un rêve.. mit Deborah Marchetti, Judith Wegmann & Stephan Hostettler
Die Geigerin Deborah Marchetti und die Pianistin, Judith Wegmann, widmen sich in der nächsten Konzertsaison Duo Werken für Violine und Klavier. Neben Sonatensätzen, sind im Programm viele kleine Werke und Bearbeitungen enthalten welche man eher selten im Konzertprogramm vorfindet.
Begleitet werden wir in diesem Konzertzyklus vom visuellen Gestalter Stephan Hostettler, der passend zur Musik feinfühlige Videoinstallationen entwarf. Zusammen mit seinen Installationen wird das Publikum auf eine poetische, musikalische wie auch visuelle Reise eingeladen.
Die Musik und die visuellen Bilder  ergänzen sich gegenseitig und kreieren einen Raum, worin sich die Musik und visuelle Wahrnehmung spiegeln und ergänzen und zu einem stimmungsvollen Ganzen bilden.
Die ausgesuchten, eher kürzeren Stücke, verfügen über sehr viel Schönheit, Sanftmut, Ausdruck und Wärme.
Es sind kleine Werke, die einen immer wieder neu berühren und beim Anhören wie eine Einladung auf eine Reise in eine traumähnliche Landschaft wirken.
Wir haben uns für dieses Programm entschieden, weil wir das Publikum auf diese Klangreise einladen möchten. Man lehnt sich bei solcher Musik gerne zurück, lässt den Gedanken freien Lauf. Die Musik trägt mit ihrer Melancholie eine besinnliche Stimmung mit sich, aber ist doch nie traurig. Alles erscheint mit ihr ein wenig langsamer und ruhiger und man möchte in dieser Welt gerne ein Moment verweilen. 
Mit diesem Konzertzyklus laden wir die Gäste ein, sich mit uns in diese stimmungsvolle Welt einzutauchen.

Donnerstag, 1. Februar 2018, 19.00-20:00: KONZERT, DAY & TAXI

Christoph Gallio                   Sopran, C-Melody & Altsaxophone, Komposition
Silvan Jeger                           Kontrabass, Voice
David Meier                            Schlagzeug

Das Trio DAY & TAXI wird im Jahre 2018 30 Jahre alt und spiet Musik, die sich der Vergangenheit bewusst ist, die Gegenwart wahrnimmt und die Zukunft anvisiert.
Stilistische Heterogenität, Zufall, Minimalismen, Alltäglichkeit, Poesie und auch Künstlichkeit in Form von Sentimentalitäten werden zugelassen. Der gelassene Umgang damit prägt den einzigartigen DAY & TAXI-Sound, der die individuellen Qualitäten der Mitspieler vereint und aufleben lässt. 

PRÄGNANT Selten genug, dass einem Jazzmusiker Stücke von wenigen Minuten um die Ohren hauen. Dass diese dennoch Emotionen auslösen, zeigen DAY & TAXI. Der Aargauer Saxophonist Christoph Gallio hat sein langjähriges Trio mit den jungen Musikern Silvan Jeger (Bass) und David Meier (Drums) besetzt. Die 30 Stücke der zwei CDs sind kontrastreich und poetisch. Wie durch ein Zoom hört man das Wandelbare und Aufregende einer prägnanten Energie namans Jazz. KULTURTIPP, Pirmin Bossart, 2015

DAY & TAXI, this trio remains one of Europe's best kept secrets. - Bruce Lee Gallanter, DowntownMusicGallery, NYC, 2014


25.11.2017, 19.30, CONCERT: GYREensemble "crisscrossed"

Nous vous invitons cordialement à nos débuts à la Voirie, où nous vous présenterons le fruit de notre travail des mois passés en Suisse et aux États-Unis. Profitez d'une soirée en compagnie de musique avant-gardiste pour cette formation originale!

„Gyre“ est une spirale ou une volute. Nous nous sommes consciemment décidés pour cette dénomination, car elle illustre les interactions sonores au sein de notre formation et prend en compte la production sonore propre à chaque instrument : le saxophone – un corps à vent, l’accordéon – une machine à vent, la percussion – aussi direct qu’une hache et aussi flou qu’un nuage.

Notre intention en tant que groupe est de développer de nouveaux concepts et de provoquer la création de nouvelles pièces pour cette formation inhabituelle et excitante. Originaires d’horizons différents – Allemagne, Espagne, USA – nous ne nous sentons pas limités par les frontières au-delà desquelles nous collaborons avec différents compositeurs et atteignons les publics les plus divers. 

Programme :

Tobias Krebs (*1993): Patina (2017) (UA)
Santiago Díez-Fischer (*1977): tres ciegos (2015/ rev. 2016-17) (EA)
Carlo Ciceri (*1980): in night (2017) (UA)
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Samuel Scranton (*1981): We are Predatory, Air-Breathing: Theme and Variations (2016-17) (EA)
Nadir Vassena (*1970): von den rosen (2017) (UA)
Bethany Younge (*1989): crisscrossed with corrections (2016) (EA)

EA: Première suisse / UA: première

GYREensemble:
Stefanie Mirwald (accordéon)
Alejandro Oliván López (saxophone)
Christian Smith (instruments à percussion)

Entrée gratuite mais contribution fortement conseillée!


Freitag 24. November 2017, 20h: KONZERT, Schlagzeug duo & Electronics

Programm

Hans Wüthrich
Peripherie und Mitte (2009/11)
für zwei Schlagzeuger und 6 Kanal Live-Elektronik

Edu Haubensak
Ponds (2017) Uraufführung
Duo für zwei Vibrafone, eines davon in Skordatur

Antoine Chessex
Dans une Cascade (2012)
4 Channel backtape & Percussions

1., 2., 4., 7., 10., 12. November: Laientheater, interkulturell – individuell - experimentell!

Beginn jeweils um 20 Uhr, am Sonntag um 17 Uhr.
 
„Ach, du liebe Mauer!“

Laientheater, interkulturell – individuell - experimentell!
Mit: Conny Blaser, Mostafa Dibo, Sara Dzaviti, Fidan Firat, Rachel Jud, Viljdana Sabani, Sandra Wyss, Mariela Zevallos. - Künstlerische Leitung: Lorenz Belser – szenische Objekte: Vera Trachsel - Pantomime-Coach: Lukas Dreyfus – Technik: Abbas Husseini


Mauern gibt es überall. Zuerst sind sie im Kopf. Menschen aus Syrien, Mazedonien, Chile, Peru, aus der Türkei und der Schweiz erzählen: Persönliche Geschichten. Gegen allen politischen Mauer-Ernst. Träumerisch, verletzlich und wütend, hoffnungsvoll auch, lustig sogar. Das Stück ist selber entwickelt: Ein Abenteuer der besondern Art! 
 
Die SpielerInnen gehen aus von ihrer Biographie, werden dann immer poetischer und schräger – und schliesslich – oh Schreck! – bauen sie auch noch drauflos. Es gibt so viele Mauern, wie es Sprachen, Identitäten, Individualitäten gibt – und es gibt, wenigstens hier im Theater, ebensoviele Möglichkeiten, die Seite zu wechseln. - Unterstützt von der Stadt Biel und dem Kanton Bern, dem Kanton und der Stadt Solothurn, von Migros Kulturprozent und der Däster-Schild-Stiftung